Synagogenarchitektur in Deutschland: von Worms über Köln nach Hamburg

Synagogen sind als eigenständige Gebäude seit dem Mittelalter auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands belegt. Bis zum 19. Jahrhundert folgen sie dem Baustil der Zeit. Dann passieren nicht nur wesentliche Neuerungen in den jüdischen Gemeinden, sondern daraus resultierend auch in der Architektur. Der Vortrag zeigt ausgewählte Beispiele aus über 1000 Jahren Synagogenbau.

Dr. Christiane Twiehaus M.A., geboren 1976 in Hannover. Studium an der Hochschule für Jüdische Studien und der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg: Jüdische Studien, Musikwissenschaften und Europäische Kunstgeschichte. Studienschwerpunkte in Jüdischer Kunst bei Prof. Hannelore Künzel sowie in Talmud und Rabbinischer Literatur bei Prof. Aharon R. E. Agus. Magisterarbeit bei Dr. Felicitas Heimann-Jelinek über den Architekten Edwin Oppler und seine Synagogenbauten im 19. Jahrhundert. Dissertation bei Prof. Annette Weber mit einer Arbeit über die Rezeption der badischen Synagogen in den öffentlichen Medien.

Tätigkeiten unter anderem im Ausstellungsmanagement an der Bundeskunsthalle Bonn, in der Operndramaturgie am Theater Bonn sowie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Ausstellungskuratorin und kommissarische Leiterin am Jüdischen Museum Franken – Fürth, Schnaittach & Schwabach. Seit 2014 Kuratorin und Leiterin der Abteilung für jüdische Geschichte und Kultur am MiQua.

Anmeldung erforderlich unter: miqua@lvr.de

Bildnachweis: Die Synagoge in Stommeln. Foto: © Werner J. Hanappel.

Datum

18. Nov. 2021
Vorbei!

Uhrzeit

19:00 - 21:30
Martinus-Haus, Pulheim-Stommeln

Veranstaltungsort

Martinus-Haus, Pulheim-Stommeln
Venloer Str. 546, 50259 Pulheim
Website
http://www.kulturserver.de/-/organisationen/detail/17857
Kategorie
MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln

Veranstalter

MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln
Telefon
0221 809 7156
E-Mail
miqua@lvr.de
Website
https://miqua.lvr.de

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